Who the f… is MDD?

Nicht überall wo MDD draufsteht ist auch MDD drin. Das inzwischen beliebte Kürzel geistert für die verschiedensten Inhalte durch´s Netz. Die Verwechslungsgefahr verringert sich jedoch rapide, wenn man sich erst einmal überwunden hat eine Veranstaltung der selbsternannten Spontanbehörde für ausschlagendes Begleitgrün Abteilung Musikalische Landschaftspflege zu besuchen. MDD hießen früher (wie auch heute eigentlich immernoch:) MAD DILLON`S DEPUTIES und sind eine echte Hagener Band.

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Während die Ursprünge der nicht unbedingt jüngsten aber beherzten Feierabendkapelle mit subkulturellem Bildungsauftrag bis in die frühen Achtziger mit ausschließlich eigenem Material zurückreichen, präsentiert sich der neu zusammen gewürfelte Haufen von Musikern unterschiedlicher Couleur nun mit einem überzeugenden Mix aus Coverstücken und rockigen Eigenkompositionen.

Die aktuelle Besetzung beweist dabei auch gern mal Mut zum Experiment und widmet sich neben beliebten Party-Krachern auch sogenannten musikalischen Stiefkindern, die zwar weniger bekannt sind aber ansonsten den großen Hits in nichts nachstehen.

So breit gefächert wie das einzigartige, generationsübergreifende Altersspektrum der Akteure ist somit auch ihr Repertoire von alten wie jungen Klassikern aus Rock und Pop – freilich alles sorgfältig ausgewählte Titel, die nicht nur dem Publikum, sondern auch den Musikern zusagen.

Wenn dabei  Demonstrationen fingerfliegender Virtuosität auch in den Hintergrund treten, steht hier der Spaß-Faktor an erster Stelle, und es wird nach bestem Wissen und Gewissen eingeheizt  – teilweise nah am Original, teilweise aber auch mit künstlerisch eigenständigen Interpretationen.

MDD in concert

Die spürbare Spielfreude der Formation macht so MDD-Konzerte stets zu einem kurzweiligen Rock´n Roll-Erlebnis.